Entwicklungsraum-Wallfahrt Penzing West
Aufbrechen in den Pfarren Hütteldorf, Kordon, Mariabrunn und St. Josef am Wolfersberg .

„Aufbrechen. Neues wagen“

„Aufbrechen. Neues wagen“, lautete das Motto der 1. Wallfahrt des Entwicklungsraumes Penzing-West, zu der sich auf Einladung der Pfarren St. Andreas-Hütteldorf, Kordon, Mariabrunn und St. Josef am Wolfersberg über 50 VertreterInnen aus diesen Pfarren am Samstag, den 1. April 2017, nach Stift Heiligenkreuz im Wienerwald auf den Weg machten.

 

Die einen brachen zu Fuß zeitig am Morgen von Wien-Rodaun durch den frühlingshaften Wienerwald auf, die anderen kamen vom Autobus gesammelt oder mit dem PKW nach. Ausgiebig nutzten die WallfahrerInnen das gemeinsame Mittagessen im Stiftsgasthof zum Pfarr-übergreifenden Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

 

Anschließend zogen alle, auch eine Rollstuhlfahrerin, miteinander zu Texten von Bischof Florian Kuntner betend und singend den vom Barockbildhauer Giovanni Giuliani (1664-1744) künstlerisch gestalteten Kreuzweg auf den Schneiderberg hinauf und brachten dabei ihre Anliegen ein. Am Ende der Führung durch die Klosteranlage wurde in der romanisch-gotischen Abteikirche mit dem „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“ dem Schöpfer gedankt.

 

Neues zu wagen hatte sich gelohnt. Mit einem spontanen Applaus wurde die große Dankbarkeit auf der Autobus-Rückfahrt erneut zum Ausdruck gebracht. „Ein tolles Erlebnis. Allen TeilnehmerInnen hat´s gefallen. Gut, dass wir den Entwicklungsraum haben“, bekundeten die WallfahrerInnen. Organisiert wurde die Wallfahrt vom seit der Dekanatsversammlung sich regelmäßig treffenden Arbeitskreis „Verkündigung“.

 

Wie ernst es den Menschen in den betreffenden Pfarren ist, zeigte sich auch am darauffolgenden Tag, wo im Hütteldorfer Sonntagsgottesdienst mit Unterstützung des im Sommer scheidenden Pfarrers ein „Gebet um einen neuen Seelsorger für unsere Pfarre“ gebetet wurde.

 

Franz Vock



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